Orthoptistin Julia Tauscher bei der Untersuchung eines Jungen in der Sehschule des AugenCentrums Bayreuth

Sehschule für Kinder

In unserer Sehschule werden Sie und Ihre Kinder durch unsere Orthoptistin Frau Julia Tauscher betreut. Denn die Vorsorge, Diagnostik und Therapie von Augenerkrankungen im Kindesalter sind wichtig für das Sehvermögen Ihres Kindes. Wir gehen bei allen Untersuchungen behutsam mit unseren kleinen Patienten um. Wir möchten, dass sich Ihre ganze Familie in unserer Praxis wohlfühlt.

Früherkennung der Amblyopie (Seh­schwäche) im Kindesalter

Statistisch gesehen findet sich bei jedem 20. von uns eine einseitige Sehschwäche, also gar nicht so selten. Bei frühzeitiger Entdeckung im Kindesalter können weit über 90 Prozent dieser Sehschwächen erfolgreich behandelt werden. Aus diesem Grunde gibt es beim Kinderarzt Vorsorgeuntersuchungen, bei denen die Sehschärfe getestet wird. Leider hat sich herausgestellt, dass trotz dieser Untersuchungen noch viele Sehschwächen unentdeckt bleiben, z. B. weil die Kinder nicht zu den Untersuchungen gebracht werden oder weil sie bei den Tests nicht optimal mitmachen. Eine verlässliche Sehschärfenprüfung gelingt oftmals erst ab dem vierten Lebensjahr, manchmal noch später.

Augenärzte können bei Kindern im ersten Lebensjahr mit objektiven Untersuchungen feststellen, ob ein Kind mit großer Wahrscheinlichkeit gut sehen kann, oder ob es eine Anlage zur Sehschwäche (Amblyopie) hat, selbst wenn noch keine Sehschärfen-Testung möglich ist. Augen- und Kinderärzte empfehlen deswegen eine augenärztliche Untersuchung nach Dringlichkeit gestaffelt:

… sofort

bei sichtbaren Auffälligkeiten der Augen, wie z. B. Augenzittern, Hornhauttrübungen, grau-weißlichen Pupillen, großen lichtscheuen Augen oder bei Lidveränderungen, hier besonders Hängelidern, die die Pupille verdecken, oder falls Sie sich nicht sicher sind.

… mit 6 bis 12 Monaten

bei erhöhtem Risiko für Schielen oder für Fehlsichtigkeiten (optische Brechungsfehler) oder für erbliche Augenerkrankungen. Das liegt z. B. vor bei Frühgeburten, Kindern mit Entwicklungsrückstand, Geschwistern oder Kindern von Schielern und stark Fehlsichtigen (besonders Übersichtigen) sowie bei Kindern aus Familien mit bekannten erblichen Augenerkrankungen.

… mit 30 bis 42 Monaten

Alle übrigen, auch unverdächtigen Kinder zur frühzeitigen Entdeckung eines kleinwinkligen Schielens oder von optischen Brechungsfehlern.

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